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Recognize

Poems from "Schwarze Flügel" 2001 - 2006

Recognize 2006 - 2007

Das Leben der Puppen

Erwache im Land der Freundlichkeit.
Erwache,- und giere nach Schrecklichkeit.

Entschlossen.
Und schon jemanden angeschossen...
Jung und voller frischer Krankheiten...
Entschlossen dich auszuweiden.

Mutter Gans wir verrotten.
Mutter Gans, ist es weil sie spotten?

Lad sie ein zu einer Party mit Tee.
Meine Jungfräulichkeit schmilzt wie Schnee...
Und wieder muss ich mit ihnen spielen..
Doch diesmal mit "IHm", den einen von vielen.

****

ReBirth of Eve

Ich bin im Wettlauf um mich selbst.
Brech ihn ab, wenn du mich bestellst.

Für dich hab ich doch immer Zeit.
Für dich.. mach ich die B€!//€ breit...

Meine Liebe ist voll von Emotion.
Deshalb hab ich ihn erlegt, deinen Sohn.

Erst werde ich dich töten....auf der Lauer..
Dann werd ich... Liebkosen dich... genagelt... an einer Mauer

****

Agitation

Du gehst jeden Tag aufs Neue.
Worauf ich meine Schuld im Rausch verstreue.

Deinen Spuren sind für ewig im Sand.
Du suchst, was ich schon fand.

Desperation. Screaming refuge.
Gruesome. Glorification....
~~~~~~ frisky Fulmination.....

Dir reicht keine Wahrheit.
- die Lüge der Mittelmäßigkeit!

Sucht nach Erneuerung...
-verlierst Zeit und Ziel, der Individualität Besteuerung....

~~~~

Anti-ökonomische Geburtenrate

Viermal erstickte sie den Keim.
Als hätte sie eine Krankheit daheim.

Die DNA war 1003 Sekunden alt.
Das Wesen ,Kopie ihrer Gestalt,
stieg sofort unzählige Treppen , ohne Halt.


~~~~

Golden Honey #43 1/2

Es war zu spät... zu begreifen.
Es waren Gedanken, die nie wieder schweifen.

Wirst den Schmerz verschlafen.
ohne die Stacheln, ohne Strafen.
Die Zahlen waren aufgebraucht...
Zu viele Zahneräder verstaucht..

In diesem Tunnel verstummten alle Lichter.
Tausend bedeutungslose Gesichter.

Ein letztes Mal erwähnt zwischen schwarzen Rahmen.
Ohne Bedauern ,- nicht Alles, was sie stahlen.


~~~~

Der Schneider

Trunken vom farbenfrohem Leben,
Nach Luft ringend, verfangen in grauen Geweben.
Ein Mörder bin ich,
Gebrochen hab ich,
Lächle mechanisch elegant.

Verzweiflung ein modisches Gewand.
In Welten tauchen, um daraus zu fliehen.
Webe mir ein schillernd Tuch.
Im trüben Auffangbecken, Fluch.

~~~~

Schatten eines Symbols

Gedenke an das Ende ,bevor es beginnt.
Erwähle den Verlierer ,bevor er gewinnt.

Erzähl eine Geschichte die jeder kennt.
Lügen, die man Gefälligkeit nennt.

Es kommt, beherrscht die Massen.
Es kommt, klingelt in den Kassen.

Hoffnung, derer dekadenter Tanz.
Dornig, stechend, auf dem Kopf der Kranz.

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Haut

Der Mohn verdorrt zwischen gespaltenen Granatäpfeln
Deren Saft ist salzig.
Deren Duft legt sich bitterlich auf mich.

Von Wachs umschlossene Körper.
Unter meiner Hülle verpuppen sich dornige Raupen.
Bunte Falter verkleben meinen Mund, noch immer.

Das endlose Knacken zerplatzender Insekten.
Dies war schon immer mein Gewimmer.

Lass mich meinen Kokon austauschen.
Schäle mir die Haut vom Leib.
Sinke nieder,
Gehe unter,
In gehaltloser Erinnerung.

~~~~

Die Schatzinsel

Die Insel der Dunkelheit,
letzte Bastion in der sie lächeln...

Rege füllen sie ihre Götter auf.
Götter, das sind Zahlen die du nicht zählen kannst..

Von ganz unten bis in die Lüfte gehetzt.
Jetzt noch tiefer, als Beigabe schwer verletzt...
Da tanzen die Gedanken.
Da tanzen die Gedanken...
Der Glanz der heiligen Nadel zog uns an wie Motten.
Krampfende Lippen, das Lachen verspotten.

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Hero/in(n)

Krankende Stimmen kreuzen sich..
Einst Stern wo eine Supernova erlischt.
Friss von dem was du noch bist.

Der Stern flehend nach Wärme...
Letztes Glühen in rauschender Geborgenheit.
Glimmende Lichter auf eine Kette gereiht...

Nein, die Injektion hat nicht gelogen...
-Die mit der verhängnisvollen Eleganz,
sticht sich tiefer als deine Substanz...

Angespült von der goldenen See..
Leg dich schlafen...
Lass dich strafen...
Kein Schritt nach vorn, stets zurück.
Komm doch rein und empfang dein Glück!

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Echo einer Reflektion

Frieden, verzauberter Spiegel, der irgendwo zerbrach.
Die Scherben verstreut, ohne Schmach.
Häuser ,die ihre Gewänder auf Straßen stürzen.
Unzählige Leben, die sich künstlich verkürzen.

Wo Hände lose über Krater gestreut,
ist keiner der noch was bereut.
Kleine Finger die mutig stolze Fahnen hissen.
Von deren Geburtsort sie nicht wissen.

Schenk mir das Schicksal dieser Kinder,
welche vom Gift ihrer Väter zehren.
Dort dahingerafft, so wie sie sind,
stürmts über mich, ist nicht der Wind.

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I.(n)divid.useless

Im Chaos aus Körpern wühlen die Ängstlichen.
Ein Haufen gierender Leiber,
gekrönt von irgendeinem Erlöser.

Ein Kinderchor ,im Reigentanz:
„Kommt ihr Lämmer lacht, kommt ihr Lämmer lacht.“

Meine Kehle verklebt von süßen Worten.
Will Geborgenheit im Durcheinander horten.
Doch Schlächter werden nun geschlachtet.
Verächter verachtet.

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Vergoldetes Sterben

Mein flüsternder Engel, Lippen von goldenen Glanz.
Silberegen um das Elend, es verleiht dir Eleganz.
Du bist so voll Sünde und Fruchtbarkeit.
Es wächst, es atmet, es bebt, erzeugt Sterblichkeit.
Du reinigst Diamanten in Blut, es riecht nach Zufriedenheit.

Für dein Mahl, entzünden wir die Häuser, Festlichkeit.
Wir spalten einen Kontinent und rammen ein Kreuz hinein.
Dann predigen wir, blühen auf, erhängen unsere Seelen, nun sind wir rein.
Ich möchte meinen Schädel vergolden, sollst ihn liebkosen.

Lass mich hören was du wünscht ,ich werde für dich posen.
Möchtest du nicht mein Herz um den Hals tragen?
Es ist aus Kristall, ich habe es im Schlamm gefunden, solltest du fragen.

Ich gab dir Liebe, du prägst Münzen daraus.
Das Herz, es explodiert und fetzt über dein Gesicht,
an deinem Grabe verwelkt ein platinierter Strauß.
Deine Schönheit, sie inflationierte ,ein rasches Gericht.
Kreation, ein Werkzeug, ich baue ein neues Produkt mit einem Uhrwerk.
Die Zahnräder rotieren voller Leben, voll messbaren Wert.

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Jesus. Crisis. Christ.

Metallische Früchte hängen an dürren Zweigen.
Gefüllt mit Gaben, werden wir höher steigen!
Es tut mir Leid, dies ist etwas ,was du nie erlangst.
Königsmord, mit Tausend Müttern.
Streiten um die Früchte sich gierige Finger, Stimmen flehen vor Angst.

Was kann deine sterile Galaxie noch erschüttern?
~ Hier kommt ein Träumer, ohne jeden Grund.
~ und stürzt sich in den Schlund...
Es ist Zeit für den Weltkrisengott.
... und Individualität ist nur noch verdrecktes Wasser.
... welches die Kinder trinken.
... und fröhlich die spröden Plastikpuppen winken..

Crisis ... Jesus
Jesus Crisis
Crisis Jesus Christ

Muttermilch mit beigemischtem Blut.
Auf dem Bildschirm flimmert die neue Gesellschaft.
Dabei ist sie schon dahin gerafft ...

see the growing Death-Society ...
see the anti-social-childhood ...
childcare with Jesus ...
Grave-Digger Jesus Crisis Christ

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Aphrodite der Leichenhallen

*Liebevoll Verenden
* á l´interieur de la mort

Leise und starr ist diese Welt nun, jede Sekunde eine Vergeudung.
Das Knistern der Atome, alles erliegt der Zerstreuung.
Die Führer großer Länder, perfekte Götzen aus Stein.
Die Zukunft , verfangen an Fäden aus zähem Leim.

Stahl und Beton ,riesige Gräber...
Ragen aus den Städten...
Ein Leichentuch, Grau und Ätzend umschlingt den Planeten.
Satteliten funken in die stummen Radios...
Lieder aus vergangenen Epochen...
Bevor das Elend aus dem Hades gekrochen.

Ich frage:
Kannst du noch leben?
Der religiösen Angst ergeben?
Liebst du Gott, den Allmächtigen?
Der Architekt dieser Ödnis, der Freund der Mächtigen.
Der Zuschauer unseres Dramas, Herr der Stille.
Er liebt unseren Todeskampf, Sterben, der letzte Wille.

Die Bibel des Krieges, sie riefen sie aus!
Letzte Notiz: Ich muss hier raus!
Geschrieben von Soldaten, bevor die Ratten...
Der letzte Tropfen Wasser, bevor die Hölle den Himmel will begatten....

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Helios



Glänzend, es stürmt gen Grund...
Donnern, verzerrt die Zeit... und kreischt..
Ein Phallus dringt in die Erde ein und rammt sie wund.
Mit jedem Stoß er jeden Kilometer zerfleischt.
Erhebt sich auf Wolken um zu sehen...zu betrachten.
Ein Handwink, eine Wand aus Luft, sein Verachten.

Gott ist gekommen,
Hat ein Duzend Nägel mitgenommen...
Doch diesmal keine Erlösung...
Angst ist auch eine Begrüßung ...
....und nun steigen tausend Götter herab.

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